boot 2026 - der Jahresauftakt von BAVARIA YACHTS
Die boot 2026 ist wohl einer der unbestrittenen Höhepunkte für die internationale Wassersport- und Bootsbranche. Vom 17. bis 25. Januar 2026 verwandelte sich das Messegelände in Düsseldorf für neun Tage in das größte Wassersportzentrum der Welt. Für uns immer ein ganz besonderer Start ins Jahr. Doch wie sieht die Planung bis zum Messestart aus und wie läuft so ein Tag auf der boot für uns von BAVARIA ab?
Planung und Aufbau
Bevor Interessierte unseren Stand besuchen können, liegt zunächst jede Menge Planung vor uns. Die startet bereits Ende September und wird von Serena Götzner, aus dem Marketing-Team geleitet. Von Standskizzen über die Position der Boote bis hin zu Laufwegen, Stauraumlösungen, Größe der Banner sowie Farbe des Teppichs laufen hier alle Fäden zusammen. Das geht natürlich mit zahlreichen Absprachen zwischen internen Abteilungen, unserem CEO und der Messe Düsseldorf einher.
Weiter haben wir vor Messebeginn unser Service-Team im Einsatz. Sobald alle Yachten die Reise nach Düsseldorf hinter sich gebracht haben, kümmern sie sich darum, dass alle Boote in die korrekte Position gebracht werden und an Bord die Stromversorgung läuft. Dieses Mal hat das Team außerdem die Flybridge auf der R40 sowie das Hardtop auf der C46 montiert.
Fertig? Los!
Wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung reist das Marketing-Team aus Giebelstadt nach Düsseldorf. Dann werden letzte Punkte mit dem Standbauer geklärt, Broschüren und Preislisten einsortiert, Boote dekoriert und abschließende organisatorische Fragen besprochen. Natürlich erfolgt dann bereits ein kleiner Rundgang durch die benachbarten Hallen, man ist ja schließlich neugierig wie andere Stände aufgebaut sind. Aus einer Ecke erklingt laut “Schifoan” von Wolfgang Ambros - die Branche hat Humor.
Am Freitag erfolgt ein letzter Rundgang und die finale Abnahme des Standes. Auch unsere Händler sind dann vor Ort und können sich schon mal am Stand orientieren, die Boote begutachten, die Funktion der Kaffeemaschine testen und das WLAN Passwort einspeichern. Ein gemeinsames Abendessen schließt den letzten Tag vor der boot gelungen ab.
Auf neun spannende Tage!
Nach einer kurzen Ansprache von Petros Michelidakis und dem “Eröffnungshupen” geht es los: Neun Tage boot liegen vor uns! Schon bald stehen einige Interessenten am Anmeldecounter. Nun gilt es den passenden Händler an die Hand zu geben.
Aber unsere Hostess Linda sowie unsere Azubine Maya haben schnell den Dreh raus. NTV dreht eine Live Sequenz an Bord der R40 und unser CEO wird interviewt. Damit hier alles reibungslos verläuft, erfordert es Timing sowie Geduld bei unseren Besucherinnen und Besuchern. Während Händler und Gäste auf unserem Stand unterwegs sind, wird im Hintergrund die Pressekonferenz am Montag vorbereitet.
Der Sonntag startet mit unserem Teamfoto und geht nahtlos in den üblichen Messetrubel über. “Hat der Händler für die Schweiz noch kurzfristig einen Termin frei?” - “Kann bitte jemand schnell in der Charterhalle unterstützen?” - “Wo finde ich die Broschüre von der VIDA in Englisch?”
Der Stand ist gut besucht, es werden interessierte Gespräche geführt, fotografiert und Visitenkarten getauscht. So ähnlich verlaufen die verbleibenden Tage bis zum letzten Sonntag der boot.
Sobald das traditionelle Hupen zum Abschluss verklungen ist, verwandelt sich die schicke Messehalle in wenigen Minuten zum mehr oder weniger strukturierten Chaos. Überall wird eingepackt, abgeholt, weggeworfen. Die kleinen Optis aus der Segelhalle werden per Hand zum Transporter gebracht. Davon können wir mit unseren tonnenschweren Yachten nur träumen. Unser Serviceteam hat bis Dienstag Zeit alle Yachten transportfähig zu machen und Hardtop sowie die Flybridge wieder abzubauen.
Wieder zurück in Giebelstadt können wir sagen: Das war ein erfolgreicher Jahresauftakt - Bis zum nächsten Mal!
